BRIDGES - ein Dank an Euch...

…und wir dachten, wir hätten letztes Jahr um diese Zeit den Klang dieser wunderschönen drei Stimmen zum letzten Mal gehört….

 

Bridges, das Gesangstrio aus Ladina Strobel, Lea Heymann und Carolin Tuchscheerer, durch alle Harmonien und Emotionen begleitet von Sebastian Wappler und Jonathan Kracmar, begann vor 2 Jahren als einjähriges Projekt. Den Gedanken, ein Mädchentrio zu gründen, trug ich schon lange vorher auf dem Herzen, da mich der runde Klang, der bei bekannten Trios wie Destiny’s Child, Wilson Phillips, En Vogue usw. entsteht, schon immer fasziniert hat.

 

Nur, welche der Stimmen wählt man aus unter all den vielen tollen Sängern? Wie lautet das Rezept, das so etwas funktioniert?

 

Man nehme eine Portion füllende Tiefe, eine präsente Portion erdige Power und eine Portion zarte, engelsgleiche Höhe, mische sie mit Unmengen an Emotion und Soul und gebe Ihnen die Freiheit, jeder etwas ganz eigenes zu bleiben während man ihre Ohren auf einen Klang spezialisiert, der zu einer Einheit, zu etwas Ganzem wird.

 

Als ich die ersten Songs arrangierte, hatte ich die Drei zwar natürlich einzeln, aber noch nie zusammen gehört. Ich versuchte mir vorzustellen, wie es wirken würde, wenn der jeweilige Part von der einen oder anderen Stimme übernommen wird.

 

Bei der ersten Probe schon entstand dann der typische „Bridges“ Sound und ich weiß noch wie wir alle gemeinsam immer wieder unterbrechen mussten, weil wir lachten oder Tränen in die Augen bekamen oder Lea uns immer ihren von Gänsehaut bespickten Arm zeigte.

 

Da waren so emotionale und besondere Momente, die uns verbunden haben – auch über die Musik hinaus wurden wir zu einer Einheit, trugen Höhen und Tiefen von jedem Einzelnen und man hatte mit jedem neuen Song, mit jedem neuen Auftritt das Gefühl, dass diese „innere Tiefe“ auch immer mehr aus dem Sound ihrer Stimmen herausklang.

 

Die Geschenke namens Sebastian Wappler und Jonathan Kracmar, die wir dann an unsere Seite gestellt bekamen, machten es dann erst möglich, dass sich die drei Mädchen ganz in Ihrem Klang fallen lassen konnten – die beiden haben ein tief verankertes Gespür für den Transport von Emotionen und lassen diesen „Wohlfühlteppich“ entstehen, der die Basis, das Fundament unter den Stimmen bildet.

 

Dank sei an dieser Stelle Thomas Panse, der diese beiden "Jungs"  in den meisten Begleitungen gecoacht und unterstützt hat und mit seiner Art, Schüler zu formen, einen riesigen Teil dazu beiträgt, die Fähigkeit zu erlangen, improvisieren zu können und „über die Noten hinaus zu denken“. Wir sind sehr dankbar dafür und schätzen die Zusammenarbeit sehr.

 

Am Ende des letzten Schuljahres gab es dann ein Abschlusskonzert. Die Gruppe trennte sich, da manche unter ihnen nun die ersten Schritte auf neue, eigene Lebenswege setzten. Dies führt natürlich rein logistisch erstmal voneinander weg. Unter Tränen wurde sich verabschiedet und das Projekt „Bridges“ erst einmal auf Eis gelegt.

 

Allerdings kamen immer wieder Anfragen von außen, Brigdes wurde sich immer wieder auf Veranstaltungen gewünscht und so begann der Spagat, irgendwie Termine zu finden, in denen das möglich ist. Das gelang, wenn auch unter oft großem Aufwand, immer wieder und so kam keiner aus der Übung und alle freuten sich, wenn sie wieder zusammen musizieren durften.

 

Ermutigt durch Herrn Wappler, meldeten wir uns beim EnviaM Wettbewerb an, wenn auch die Frage blieb, ob ein Popularensemble dort überhaupt am richtigen Platz ist.

 

Nach der Frage, was die größte Herausforderung in dieser Zeit war, stellte Ladina einmal trocken fest: „Probentermine zu finden und möglichst galant für den ersten Song auf den Barhocker zu kommen.“

 

Nun ja, was die Probentermine betrifft, hat sie da nicht ganz unrecht. Zumal wir extra für den Wettbewerb den neuen herausfordernden Song „Emotion“ einstudierten. Trotz Logistik und Zeitproblemen, Doppelterminen bei den gefragten Begleitern, Zahn-OP und Schwangerschaft probten wir so oft es ging intensiv. Ich bin allen fünf Mitgliedern für ihr Engagement sehr dankbar.

 

Es war eine Freude, Ihnen zuzuhören und sie zu sehen. Der Moment, als verkündigt wurde, dass wir den 2.Preis erlangt haben, war wieder ein typischer „Bridges“ Moment mit Lachen, Weinen, Gänsehaut und dieser puren ansteckenden Lebensfreude, die die fünf Vollblut-Musiker, die sie inzwischen sind, immer wieder in mein Leben streuen.

 

DANKE EUCH!

 

Antje Ziebell

Vielen lieben Dank auch an Michael Setzpfandt für die echt tollen Foto´s!!!

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