"Sternstunden" - Konzert 2018

Am ersten Advent, dem 2.12.2018, veranstaltete die Gemeinde Steinberg das "STERNSTUNDEN-KONZERT" in der Rothenkirchener Kirche, welches wir als Musikschule musikalisch ausgestalten durften, was uns sehr viel Freude bereitet hat.

Nun folgend einige Worte, die dazu im Steinbergboten zu finden waren.

Dafür bedanken wir uns ganz herzlich:

"Sie haben es wieder getan, die zahlreiche Zuhörerschar mit ihrer Musik zu beglücken – das Kammerorchester der Musikschule Rodewisch e.V., die Chöre der Westsächsischen Hochschule Zwickau und des Sandberggymnasiums Wilkau-Haßlau unter Leitung von Dr. Harald Gerhard und Ulf Firke.

 

Am ersten Advent durften wir wieder „Sternstunden“   genießen.

 

Allen Anfang machte der schöne und bekannte Choral „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ in der Bearbeitung von Johannes Herbst, der in Deutschland geboren wurde und in Amerika verstarb. Vom gleichen Komponisten folgte eine „Kleine Weihnachtsmesse“. Hier hörte man deutliche Anklänge an die bömisch-mährische Musiktradition. Die Chöre zeigten ihr ganzes Können, strahlende Soprane fielen besonders auf. So manch anderer Laienchor kann ob solcher Stimmen neidisch werden!
Hervorzuheben ist auch Frau In Young Park, die an der Orgel auf der Empore das Orchester begleitete. Aus dieser Entfernung ist es nicht einfach, immer einer Meinung mit dem Dirigenten zu sein. Doch sie meisterte diese Aufgabe mir Bravour.

 

Nach diesem Ohrenschmaus begrüßte Bürgermeister Andreas Gruner die Zuhörer und Mitwirkenden.

 

Der nächste Glanzpunkt war das „Konzert für Violine und Streichorchester C-Dur“ von Joseph Haydn. Hier brillierte an der Solovioline Vincent Blechschmidt. Er ist uns noch gut in Erinnerung vom Konzert im vergangenen Jahr. Schon beim Blick in die Noten kann einem schwindlig werden. Doch Herr Blechschmidt spielte seinen Part souverän.

 

Nach dem Hymnus von George Matheson und Albert L. Peace kamen die beiden hohen Trompeten zum Einsatz. Bei der „Sonate in D für 2 Trompeten, Streicher und Continuo“ von Petronio Franceschini, einem italienischem Komponist und Cellist, schmetterten die Trompeter Lutz Hildebrandt und Lutz Wendler, was das Zeug hält und brachten weihnachtlichen Glanz in die Kirche. Wunderbar!

 

An Bach kommt man natürlich bei einer Weihnachtsmusik nicht vorbei. So erklangen drei schöne Choräle aus seinem Weihnachtsoratorium.

 

„Der Himmel steht uns wieder offen“ wurde uns verheißen in der Kantate von Christian August Jacobi, ein deutscher Komponist, in Grimma geboren. Den Solopart übernahm die Sopranistin Christina Bernhardt.
In seiner Ansprache ging Pfarrer Felchle auf den Titel der vorangegangenen Kantate ein und mahnte, nicht erst vor Toresschluss in den „offenen Himmel“ einzutreten.

 

Den Abschluss bildeten zwei Chöre aus dem Messias von Georg Friedrich Händel. Bei dem Chor „Denn es ist uns ein Kind geboren“ meisterten die Sänger das angeschlagene schnelle Tempo mit vielen Sechzehntel. Beim großen  „Halleluja“ muss ich nochmals lobend die Sopransängerinnen erwähnen. Schließlich treibt Händel die Stimme in ungeahnte Höhen. Diese wurden absolut gemeistert! Selbstredend haben auch die anderen Stimmen zum Gelingen beigetragen. Es ist ein kräftezehrendes Stück, bei dem man aufpassen muss, sich nicht schon vor dem gewaltigen Schluss, nach der Generalpause, zu verausgaben. Und – es wurde deutsch gesungen!

 

Mein Resümee: Macht weiter so! Der stehende Applaus zeigte doch wieder, wie begeistert die Zuhörer waren."

 

Quelle: Steinbergbote 2018

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